Der Kreisverband der REP´s gilt seit Jahren als einer der Aktivsten in Sachsen. Mit Infoständen und Unterstützung für einzelne Vereine versuchen die REP sich in Freital eine Lobby zu verschaffen. Was ihr, betrachtet man die Wahlergebnisse, auch zu gelingen scheint.
Thomas Jäckel und Stefan Günther sitzen seit der Kommunalwahl 2004 für die REP im Freitaler Stadtrat.
Die NPD versucht mit Anträgen im Kreistag in Pirna, Linke unter Druck zu setzen. Die traditionelle Unterstützung für die Anliegen der Nazis ist bekannt und so musste sich der alternative Verein JUMAWA aus Sebnitz dem Druck beugen.
Die von der NPD auf den Weg gebrachte Aktuelle Stunde zum Thema "Grenzen dicht für Lohndrücker" wurde zu einem Fiasko für die Neonazis. Oder will sich die NPD - Fraktion, welche ihr Presseorgan "Deutsche Stimme" in Polen drucken lässt, endlich selbst aus der Bundesrepublik aussperren? Mehr Infos zur Landtagssitzung findet man hier.
Der Fraktionschef der NPD im sächsischen Landtag Holger Apfel kündigte an auf einer Neonazi-Demonstration am 08. Mai in Berlin zu reden. Die in Berlin-Mitte geplante Demonstration ist eine gezielte Provokation zum 60. Jahrestag der Befreiung. Der Demonstrationsaufruf fordert "Damit Deutschland leben kann, muß die Schuldknechtschaft fallen!" und leugnet die Verantwortung des nationalsozialistischen Deutschland am Ausbruch des 2. Weltkrieges und der Ermordung der Juden in den deutschen Vernichtungslagern.
Wolfgang Schwarz stellte in dieser Sitzung einen Zusammenhang zwischen der erhöhten Feinstaubbelastung und dem Abriss der Plattenbauten in Dresden her. Hartmut Krien liess es sich nicht nehmen bei der Debatte um die Schulschließungen mit antisemistischen Äußerungen zu glänzen. Holger Apfel war wieder mal nur körperlich anwesend. Einen ausführlichen Bericht zur Sitzung findet man hier
Eine lange Sitzungswoche mit vielen spannenden Dingen. Und es stellt sich wieder die Frage: Wen sprechen die NPD-Abgeordneten an, wenn sie das Parlament mit den Worten begrüssen:"Meine Damen und Herren der demokratischen (Block)Parteien!" - deutet sich da ein kleiner Meineid an, als am Anfang der Wahlperiode die Mitglieder des LT auf die Verfassung vereidigt wurden?
Im Dresdner Stadtrat offenbart sich immer deutlicher die Handlungsunfähigkeit der Vertreter vom Nationalen Bündnis. Auch im April 2005 kamen die Stadtverordneten des NB nicht über ihren Status als Garant für schallendes Gelächter unter den Abgeordneten der anderen Fraktionen hinaus. Mehr Infos hier
Eine Aufstellung aller NPD Mandatsträger in der Sächsischen Schweiz, seit der Kommunalwahl vom 13.06.2004. Sämtliche NPD-Abgeordnete sind abgebildet. Bei Egon Weihs, Klaus Rackow und Michael Jacobi bestehen familiere Beziehungen zur SSS (Skinheads Sächsische Schweiz). Die Söhne Ferry Weihs und Thomas Rackow, sind verurteilte SSS-Mitglieder und Roland, sowie Matthias Jacobi waren Mitglieder der SSS/AO (Aufbauorganisation).
Die Stimmen der NPD sind massiv angestiegen. Noch in der letzten Legislatur hatte die NPD nur einen Vertreter im Kreistag Sächsische Schweiz und 3 weitere Mandate (Königstein 2 und Sebnitz 1). Aber immerhin waren es damit 4 von sachsenweit insgesamt 6 Mandaten für die NPD. Heute verfügt die NPD über 15 Mandate und einen Sitz in einem Ortschaftsrat. In Reinhardtsdorf-Schöna und in Königstein hätten die Prozente gar für jeweils ein weiteres Mandat gereicht. Die NPD stellte allerdings zu wenige Kandidaten auf, sodass diese Plätze leer bleiben.