Das mit vier Mitgliedern im Stadtrat vertretene Nationale Bündnis Dresden taucht erneut im sächsischen Verfassungsschutzbericht auf.
Der aktuelle Jahresbericht für 2006 erwähnt es im Kapitel Rechtsextremismus. Einschließlich des Nationalen Jugendbündnisses habe die regionale Gruppierung mehr als 120 Mitglieder. Damit verbuchte das Bündnis nach Erkenntnissen der Verfassungsschützer Zulauf. Im Jahr 2005 hätten sich mehr als 100 Personen in dem Bündnis zusammengeschlossen. Zu der Gruppierung zählen dem Bericht zufolge unter anderem Mitglieder der NPD, der Deutschen Volksunion (DVU) sowie der rechtsextremistischen Kameradschaftsszene. Bis August 2006 saß NPD-Bundesvize Holger Apfel für das Bündnis im Stadtrat. Er schied aus dem Kommunalparlament aus, weil er seinen Wohnsitz nach Riesa verlegte. (SZ)